"Von Inneren Welten"
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Manifestation der Wirklichkeit

In alten Wäldern mit kalten Seen
schläft ein Selbst in unerreichbaren Höhen
Kein Ort des Todes, kein Ort des Lebens
Ein fernes Land wo Raum und Zeit enstehen

In seinen Träumen von Zeit und Räumen
von Vergangenheit und archaischer Finsternis

Gedanken tropfen herab wie Regen
aus den Wolken und treffen auf die Welt

In unbeschreibbaren Reichen
fließen Flüsse aus Realität und Träumen

Erfüllt die Zyklen von Tod und Leben
der Zeitalter, die niemals Ende nehmen


Und durch den Sturm der Zeit
entsteht die Wirklichkeit
Hervor aus Ewigkeit
bricht alle Wirklichkeit

Aus kalter Furchtbarkeit
entsteht die Endlichkeit
und aus der Herrlichkeit
erschallt die Ewigkeit

Und das was ewig lebt
durch all was ist emporgestrebt

Und in der Abendsonne schimmern Fels und Stein wie Gold
Und das was schläft erwacht im letzten Strahl des Lichts
Aus unbewusstem Drang nach Sein ins Leben zurückgerufen
Die Welt erwacht, ein neuer Herrscher ist ausgerufen.




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Trachten nach dem Ursprung

Tausend Jahre Geburt und Tod
Tausend Jahre Kampf und Blut
Tausend Jahre Schwert und Beil
Tausend Jahre Seelenheil

Tausend Jahre Feuer und Eis
Tausend Jahre Sonnenkreis
Tausend Jahre im Fackelschein
Tausend Jahre Werden und Sein


Aufgebrochen im Nebel des Morgens, hin zu Tälern
und blauen Bergen, hin zum Ursprung aller Essenz

Unsichtbare Flüsse, entlang über geheime Wege
Nie gekannte Aussicht spornt den Willen an.


Höher und höher bis ganz zum Firmament empor, in ferne Höhen
stiegen wir auf, als die Sonne am höchsten am Himmel stand.

Ewige Jahre, ewige Zeiten lang
Ein Augenblick für Auf- und Untergang
Bis spät in die Nacht als längst der Mond schon schien,
bis an den Quell von dem aus wir aufgebrochen sind.

 

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